Söhne Mannheims
Kindheit und Jugend
Die Eltern von Williams trennten sich, als er drei Jahre alt war. Er wuchs mit seiner sieben Jahre älteren Schwester Sally bei seiner Mutter Jeanette in Tunstall, einem Vorort von Stoke-on-Trent bei Manchester auf. Während Williams in der Schule eher schlechte Leistungen erbrachte und den Lehrern vorrangig als Klassenkasper in Erinnerung geblieben ist, fiel er bei Schultheateraufführungen positiv auf.

Sein Unterhaltungstalent erbte Williams laut eigener Aussage von seinem Vater Peter, der als Alleinunterhalter und zeitweise als Zauberkünstler arbeitete. Dieses Talent stellte Robbie Williams auch unter Beweis, wenn er in der Kneipe seiner Mutter „The Red Lion“ die Gäste mit Playback-Schaueinlagen zu alten Swing-Klassikern unterhielt. Nachdem er in den Abschlussprüfungen durchgefallen war, versuchte Williams sich in verschiedenen Anstellungen. Er absolvierte unter anderem ein Kurzpraktikum bei BBC Radio Stoke und arbeitete kurzzeitig als Fensterrahmenverkäufer.
Karriere bei Take That
Als seine Mutter 1990 eine Anzeige entdeckte, in der Jungs für eine Boygroup gesucht wurden, meldete sie den 15-Jährigen zum Auswahlverfahren an, bei dem die späteren Mitglieder von Take That ermittelt wurden. Zunächst nur als Ersatz unter Vertrag genommen, wurde Williams schon bald festes Mitglied von Take That. Die Gruppe wurde die kommerziell erfolgreichste Boygroup der 1990er-Jahre mit zahlreichen Top-Ten-Erfolgen in der ganzen Welt. Williams war jedoch nur bei den Songs Could It Be Magic und Everything Changes Hauptsänger. Am 17. Juli 1995 wurde bekannt gegeben, dass Williams nach Drogen- und Partyexzessen die Band verlassen müsse. Er war nicht mehr bereit, sich an die vom Management vorgegebenen strikten – und sämtliche Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens betreffenden – Reglementierungen zu halten
Auszeichnungen
1996:
Smash Hits Awards (Großbritannien): Witzigste Person der Welt
TV Hits Poll (Großbritannien): Witzigste Person
1997:
The Sun Newspaper (Großbritannien): Best Male Singer
1998:
Nordorff Robbins Silver Clef Awards (Großbritannien): Bester Newcomer
The London Awards (Großbritannien): Bester Sänger
TMF Awards (Niederlande): Bester Sänger
The Sun Newspaper (Großbritannien): Bestes Album (I’ve been expecting you), Bester Live-Auftritt, Bester Sänger
Hit Radio FM 99.7 Music Award (Hongkong): Bester internationaler Sänger
Maaraiv Lanoar and Channel 1 Award (Israel): Beste Single eines männlichen Künstlers
Cable YMC Award (Hongkong): Bester internationaler Künstler
GQ (Großbritannien): Solokünstler des Jahres
MusikExpress (Deutschland): Bester Solokünstler
Smash Hits Awards (Großbritannien): Bester männlicher Solo-Star
Sky Magazine (Großbritannien): Action Man des Jahres
Brit Awards (Großbritannien): Bester Solokünstler
MTV Europe Music Awards: Bester männlicher Solokünstler

1999:
The 12th Headlines Readers Poll Awards (Hongkong): Bester Künstler, Bestes Lied (Millennium), Bestes Album (I’ve been expecting you), Bestes Video (Millennium)
Smash Hits Awards (Großbritannien): Bester männlicher Solo-Star
Melody Maker’s Readers’ Poll (Großbritannien): Bester Solosänger, Spinner des Jahres
Top Of The Pops (Großbritannien): Bester Solokünstler
New Musical Express Premier Awards (Großbritannien): Bester Solosünstler
Brit Awards (Großbritannien): Bester britischer Solokünstler, Beste britische Single (Angels), Bestes britisches Video (Millennium)
Ivor Novello Awards (Großbritannien): Meistgespielter Song (Angels; R. W. und Guy Chambers), Songwriter des Jahres (Angels)
Company Magazine (Großbritannien): Sexiester Mann des Planeten
Cosmopolitan Magazine (Großbritannien): Sexiester Mann von allen
Playstation Magazine (Großbritannien): Populärste Ikone des 20. Jahrhunderts
2000:
Brit Awards (Großbritannien): Beste britische Single, Bestes britisches Video (beides She’s the one)
Capital Radio Awards (Großbritannien): Bester Solokünstler, Beste britische Single, Bestes britisches Video (beides She’s the one)
Ivor Novello Awards (Großbritannien): Musikalisch und textliches bestes Lied (Strong; R. W. und Guy Chambers)
Company Magazine (Großbritannien): Sexiester Mann des Planeten
Q Awards (Großbritannien): Bester Song-Schreiber
MTV European Music Awards (Großbritannien): Bestes Lied (Rock DJ)
2001:
Brit Awards (Großbritannien): Bester Solokünstler, Beste britische Single, Bestes britisches Video (beides Rock DJ)
Capital Awards (Großbritannien): Bestes Album (Sing when you’re winning)
Company Magazine (Großbritannien): Sexiester Mann des Planeten
GQ Awards (Großbritannien): Bester Solokünstler
MTV Music Awards: Beste Spezialeffekte (Rock DJ)
MTV European Music Awards: Bester Künstler
2002:
Brit Awards (Großbritannien): Bester Künstler
Echo (Deutschland): Bester internationaler Künstler
BRAVO OTTO gold (Deutschland): Supersänger
Edison Award (Niederlande): Bester internationaler Künstler (Swing when you’re winning)
Amadeus Austrian Music Award: Bestes Album des Jahres international (Swing when you're winning)
2003:
NRJ Radio Awards (Schweden): Bester internationaler Künstler, Bestes Poplied (Feel)
MTV Asia Awards (Singapur): Bevorzugter Künstler
Echo (Deutschland): Bester internationaler Künstler
Brit Awards (Großbritannien): Bester britischer Solokünstler
TMF Awards (Niederlande): Bester Künstler, Bester Videoclip, Beste Single (beides Feel)
Amadeus Music Awards (Österreich): Bester internationaler Künstler des Jahres
Lycra British Style Awards (Großbritannien): Elegantester Künstler
Q Awards (Großbritannien): Bester Liveauftritt
Edison Award (Niederlande): Bester internationaler Künstler (Escapology)
2004:
Echo (Deutschland): Bester internationaler Künstler
TMF Awards (Niederlande): Bester internationaler Künstler
Nordic Music Award (Norwegen): Sonderauszeichnung für die Ehre, einer der meistverkaufenden Künstler in Dänemark, Schweden und Norwegen zu sein
Music Hall of fame (Großbritannien): Auszeichnung für Induction for 1990s
Edison Award (Niederlande): Bester internationaler Künstler (Live at Knebworth)
2005:
Echo (Deutschland): Bester internationaler Künstler
Brit Awards (Großbritannien): Beste Single der letzten 25 Jahre (Angels)
MTV European Music Awards: Bester männlicher Solokünstler
OYE! Award (Mexiko): Bester englischsprachiger Song (Radio)
2006:
Energy Music Awards (Frankreich): Best Male Act
DIVA: Deutscher Musikpreis
Echo (Deutschland): Bester internationaler Künstler
BRAVO OTTO silber (Deutschland): Supersänger
MTV Latin Awards: Bester internationaler Sänger
NRJ Music Awards: Bester internationaler Künstler
2007:
Echo (Deutschland): Bester internationaler Künstler
OYE! Award (Mexiko): Bester englischsprachiger Song (Rudebox)
Der Sänger Xavier Naidoo:
Xavier Kurt Naidoo (* 2. Oktober 1971 in Mannheim) ist ein deutscher Soul- und R&B-Sänger. Neben seiner Solokarriere ist er Gründungsmitglied der deutschen Musikgruppe Söhne Mannheims, Mitinitiator und Dozent an der Mannheimer Popakademie und hat mit Beats Around The Bush und naidoo records eigene Plattenlabels gegründet.
Naidoos Liedtexte befassen sich mit bekennendem Christentum und der Apokalypse, mit Nächstenliebe und der Bekämpfung von Fremdenhass. Für seine Texte wurde er mehrfach ausgezeichnet, so zum Beispiel 2003 mit dem Fred-Jay-Preis. Er engagiert sich bei vielen Projekten, darunter Brothers Keepers, Rock gegen Rechts, 4 Your Soul, Rilke Projekt, Zeichen der Zeit, Fourtress und eben bei der Band Söhne Mannheims.
